Branche: Arzt und Medizinaltechnik

Ein Arzt ist jemand, der nach einem Medizinstudium und einer klinischen Ausbildung die staatliche Zulassung erhalten hat, Kranke zu behandeln. Ein Arzt beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnose, Behandlung, Therapie und Nachsorge von sämtlichen Krankheiten in verschiedenen Sachgebieten.

In der Medizinaltechnik, auch biomedizinische Technik genannt, ergänzen sich technisches ingenieurwissenschaftliches Wissen im Bereich der Entwicklung und der industriellen Umsetzung mit der Sachkenntnis medizinischen Fachpersonals (Ärzte, Pflegefachleute und andere Berufe) um die Diagnostik, Therapie, Krankenpflege, Rehabilitation und Lebensqualität kranker oder auch gesunder Personen zu verbessern.

Branchen-Dienstleistungen

  • Arzthaftungsrecht - Arzthaftungsrecht

    Unter Arzthaftungsrecht versteht man die zivilrechtliche Verantwortlichkeit des Arztes gegenüber seinem Patienten, welche sich auf die Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflicht im gesamten medizinischen und pflegerischen Bereich bezieht. Es gibt zahlreiche ärztliche Pflichten welche verletzt werden können. Der Patient hat z.B. vom Arzt fachgerecht behandelt zu werden, d.h., dass die Behandlung dem Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen soll. Der Arzt hat aber keine Erfolgspflicht. Jede ärztliche Massnahme ist nur mit der Zustimmung des Patienten gerechtfertigt ansonsten verletzt der Arzt die körperliche Integrität des Patienten. Damit der Patient der ärztlichen Massnahme zustimmen kann, muss diese vom Arzt über die Erfolgsaussichten und die möglichen negativen Folgen informiert werden.

    Wenn der Arzt eine Sorgfaltspflicht verletzt, ist dieser dem Patienten zum Schadenersatz verpflichtet.

  • Ärztliches Standesrecht - Ärztliches Standesrecht

    Das ärztliche Standesrecht bezeichnet alle Regelungen über den Zugang zum ärztlichen Beruf sowie die konkrete ärztliche Berufsausübung die von Ärzteverbände oder Ärztekammern erlassen werden. Da Standesregeln im Regelfall Vereinsrecht darstellen, können sie nur auf Mitglieder des Verbandes angewendet werden. Das ärztliche Standesrecht regelt z.B. das Verhalten des Arztes gegenüber den Patienten und Kollegen, die ärztliche Schweigepflicht, die Fortbildung und die Kollegialität.

  • Arztrecht - Arztrecht

    Das Arztrecht umfasst die rechtlichen Grundsätze und Regeln über die ärztliche Berufsausübung und das Rechtsverhältnis zwischen Arzt und Patient im ambulanten und stationären Bereich. Es befasst sich mit den Rechtsformen einer Arztpraxis, der Aufklärung und Einwilligung der Patienten, der Behandlung von urteilsunfähige und minderjährige Patienten, der Zwangsbehandlung, der Verantwortlichkeit des Arztes, dem Umgang mit Patientendaten und der Humanforschung. Es behandelt auch die Aus- und Weiterbildung, die Zulassung zur Ausübung des Arztberufs und die Berufspflichten.

  • Betrieb und Führung eines Spitals - Betrieb und Führung eines Spitals

    Die Voraussetzungen für den Betrieb eines Spitals werden in der Regel in einem Gesetz festgelegt. Um ein Spital zu betreiben, braucht es meistens eine Betriebsbewilligung der zuständigen Behörde, welche vom Gesetz festgelegt wird.

    Durch die Entwicklungen im Gesundheitssystem ist die Führung eines Spitals immer wichtiger. Die Spitalführung muss die Ziele festsetzen und diese koordinieren, das Spital organisieren, Entscheidungen treffen, Kontrollen durchführen und sie ist für das Budget verantwortlich.

  • Heil- und Betäubungsmittelrecht - Heil- und Betäubungsmittelrecht

    Das Heilmittelrecht umfasst die Bereiche der Arzneimittel und der Medizinprodukte. Das Ziel des Heilmittelrechts ist, dass nur Heilmittel, welche qualitativ hochstehend, sicher und wirksam sind in den Verkehr gebracht werden. Es bezweckt auch den Konsumentenschutz vor Täuschungen und Missbrauch von Heilmitteln und beachtet die Pharma- und Medizinprodukteindustrie indem es die Sicherheits- und die Qualitätsanforderungen und die Voraussetzungen für die Forschung regelt.

    Das Betäubungsmittelrecht regelt den Umgang mit Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen. Es erzielt die Verhinderung von unbefugten Konsum von Betäubungsmitteln, die Bekämpfung von kriminellen Handlungen im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln und regelt die Verfügbarkeit von Betäubungsmitteln zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken.

  • Medizinische Aus- und Weiterbildung - Medizinische Aus- und Weiterbildung

    In der Medizin sind die Berufsmöglichkeiten genauso vielfältig wie die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten dazu. Die schulischen Voraussetzungen sind auf den jeweiligen Beruf spezifisch zugeschnitten. Gewisse Berufe wie etwa Arzt, Psychiater oder Apotheker verlangen tendenziell einen Hochschul-/Universitätsabschluss, Assistenztätigkeiten dagegen sind auch über andere Schulabschlüsse möglich.

    Die medizinische Weiterbildung hat das Ziel, eine vorhandene berufliche medizinische Vorbildung zu vertiefen oder zu erweitern. Da sich die Technik rasch entwickelt, werden die Fachpersonen immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die eine regelmässige Weiterbildung voraussetzen.

  • Zulassung zur ärztlichen Tätigkeit - Zulassung zur ärztlichen Tätigkeit

    Um die ärztliche Tätigkeit auszuüben, braucht der Arzt nach seiner Ausbildung eine Berufsausübungsbewilligung. Diese wird von der zuständigen Behörde nach Erfüllung der Voraussetzungen, welche in einem Gesetz oder Reglement festgelegt werden, erteilt. Wenn ein Arzt ohne Zulassung praktiziert, kann er sich strafbar machen.