Branche: Hotel und Gastro

Als Hotel wird ein Unternehmen bezeichnet, das Beherbergungs- und Verpflegungsdienstleistungen gegen Entgelt anbietet. Die Rechtsbeziehung zwischen dem Hotel und dem Gast wird durch einen sogenannten Gastaufnahmevertrag geregelt.

Die Gastronomie (kurz: Gastro) bezeichnet das zur Verfügung stellen von Essen und Trinken gegen Entgelt in einer Gaststätte.

Branchen-Dienstleistungen

  • Arbeitsrecht - Arbeitsrecht

    Das Arbeitsrecht regelt die Rechte und Pflichten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Hauptleistungen eines Arbeitsvertrags sind die Leistung von Arbeit aufseiten des Arbeitnehmers und die Leistung von Lohn aufseiten des Arbeitgebers.

  • Arbeitssicherheit (Hotel & Gastro) - Arbeitssicherheit

    Das Gesetz gibt gerade auch im Hotel- und Gastrobereich, zahlreiche Regeln zum Gesundheitsschutz und zur Arbeitssicherheit der Arbeitnehmer vor. Dies können Vorschriften zu Schutzausrüstungen für die Arbeit mit gefährlichen Flüssigkeiten oder heissem Fett, zur Erstellung von Notfallplänen, zu Arbeits-, Ruhe- und Überzeiten oder zum Schutz von Schwangeren und stillenden Müttern sein.

  • Ausländerrecht - Ausländerrecht

    Da ein Grossteil des Personals, das im Hotel- und Gastgewerbe arbeitet, ausländischer Herkunft ist, drängt sich eine Berücksichtigung des Ausländerrechts in dieser Branche auf. Das Ausländerrecht regelt die Ein- und Ausreise, den Aufenthalt, den Familiennachzug und die Erlangung von Arbeitsbewilligungen.

  • Direktionsvertrag - Direktionsvertrag

    Der Direktionsvertrag bezeichnet den Arbeitsvertrag zwischen dem Direktor als Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber. Dieser regelt die Grenzen und Freiheiten des Direktors. Da es sich hierbei um ein äusserst komplexes Vertragsverhältnis handelt, ist es wichtig, die Rechte und Pflichten klar und deutlich zu regeln.

  • Gastaufnahmevertrag - Gastaufnahmevertrag

    Der Gastaufnahmevertrag beinhaltet eine Kost- und Logisleistung aufseiten der Gastwirtin und eine Geldleistung aufseiten des Gasts. Der Gastaufnahmevertrag verbindet also einen Bewirtungs- mit einem Beherbergungsvertrag. Der Bewirtungsvertrag verpflichtet die Gastwirtin zum Anbieten von Speisen und Getränken. Beim Beherbergungsvertrag wird die Gastwirtin verpflichtet, dem Gast ein eingerichtetes Zimmer bereitzustellen.

  • Gastgewerberecht - Gastgewerberecht

    Das Gastgewerberecht bezeichnet das Recht rund um den Betrieb eines Gastgewerbes. Dieses macht Vorgaben zum Erhalt von Patenten und Bewilligungen für den Betrieb eines Gastgewerbes, zu den Schliessungszeiten des Betriebs, zur Betriebsführung, zum Verkauf von alkoholischen Getränken oder zum Schutz von Passivrauchern.

  • Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) - Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV)

    Ein Gesamtarbeitsvertrag bezeichnet einen Vertrag zwischen Arbeitgebern oder deren Verbänden als Vertragspartei auf der einen Seite und Arbeitnehmerverbänden als Vertragspartei auf der anderen Seite. Der L-GAV gilt unmittelbar für alle Betriebe, die gastgewerbliche Leistungen anbieten sowie deren Arbeitnehmer.

    Zum Inhalt hat ein Gesamtarbeitsvertrag normative Bestimmungen (=Bestimmungen über Abschluss, Inhalt und die Beendigung der einzelnen Arbeitsverhältnisse) oder indirekt-schuldrechtliche Bestimmungen (=Bestimmungen, die das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern betreffen) und teilweise auch normale schuldrechtliche Bestimmungen (= gesetzliche und vertragliche Bestimmungen, die ihre Wirkung zwischen den vertragsschliessenden Parteien selbst entfalten).

  • Gleichstellungsrecht - Gleichstellungsrecht

    Das Gleichstellungsrecht sorgt für die Gleichstellung von Mann und Frau im Arbeitsleben, indem es dem Arbeitgeber verbietet, ohne ausreichende Rechtfertigungsgründe einen Arbeitnehmer aufgrund seines Geschlechts direkt (wenn bspw. eine bestimmte Eigenschaft vorausgesetzt wird, die nur von Arbeitnehmern des einen Geschlechts erfüllt werden kann) oder indirekt (wenn eine auf den ersten Blick geschlechtsneutrale Anordnung im Endeffekt wesentlich mehr Arbeitnehmer des einen Geschlechts betrifft) zu benachteiligen.

    Das Diskriminierungsverbot gilt im Speziellen bei der Anstellung, Entlassung, Beförderung, der Aufgabenzuteilung, den Arbeitsbedingungen, der Höhe des Lohns oder bei Aus- und Weiterbildungen.

    Gegen eine Diskriminierung am Arbeitsplatz kann rechtlich vorgegangen werden. Es empfiehlt sich in einem solchen Fall, einen fachkundigen Anwalt zu kontaktieren.

  • Konkurrenzverbote - Konkurrenzverbote

    Ein Konkurrenzverbot bezeichnet das Verbot des Arbeitnehmers, während der Dauer des Arbeitsverhältnisses Arbeit gegen Entlohnung für einen Dritten zu leisten, soweit er dadurch seine Treuepflicht verletzt (bspw. in dem er seinem Arbeitgeber konkurrenziert). Sofern vereinbart, kann auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses noch ein Konkurrenzverbot bestehen, das dem Arbeitnehmer verbietet, dem früheren Arbeitnehmer zu konkurrenzieren. Da ein solches nachwirkendes Konkurrenzverbot den wirtschaftlichen Erfolg des Arbeitnehmers negativ beeinflussen kann, gibt das Gesetz vor, wann ein solches Konkurrenzverbot zulässig ist und wie dieses auszugestalten ist.

    Sowohl bei einem die gesetzlichen Grenzen überschreitenden Konkurrenzverbot als auch bei der Verletzung eines Konkurrenzverbotes durch den Arbeitnehmer kann rechtlich vorgegangen werden.

  • Krankheit, Unfall, Mutterschaft - Krankheit, Unfall, Mutterschaft

    Das Gesetz enthält Vorschriften zum Umgang mit Krankheit, Unfall und Mutterschaft beim Arbeitnehmer. Trotz Nichtleistung der Arbeit ist der Lohn durch den Arbeitgeber zu entrichten, wenn es dem Arbeitnehmer aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls vorübergehend unmöglich oder unzumutbar ist, seine Arbeit zu leisten. Nach der Geburt des Kindes hat die Arbeitnehmerin zudem Anspruch auf einen gesetzlich bestimmten Mutterschaftsurlaub sowie eine Entschädigung für den Erwerbsausfall.

  • Lohnabrechnungen - Lohnabrechnungen

    Die Lohnabrechnung bezeichnet die schriftliche Aufzeichnung der Höhe der Lohnbestandteile sowie der Abzüge durch den Arbeitgeber. Die schriftliche Abrechnung ist dem Arbeitnehmer zu übergeben.

  • Managementvertrag - Managementvertrag

    Weltweit liegt bei etwa 95% aller Hotels ein Managementvertrag vor. Dieser beschreibt das Vertragsverhältnis zwischen dem Eigentümer und dem Betreiber (meist eine Hotelkette) eines Hotels. Inhaltlich wird der Betreiber dazu verpflichtet, das Hotel zu betreiben und der Eigentümer dazu, dem Betreiber dafür eine Grundvergütung und verschiedene umsatzabhängige Gebühren zu leisten.

  • Mietvertrag - Mietvertrag

    Ein Mietvertrag beschreibt die Rechte und Pflichten des Mieters und der Vermieterin. Die Vermieterin wird dazu verpflichtet, dem Mieter einen Mietgegenstand zum Gebrauch auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zu überlassen, während der Mieter ihr dafür Entgelt schuldet.

  • Militärdienst - Militärdienst

    Als Militärdienst bezeichnet man die Leistung von Dienst in den Streitkräften des eigenen Landes für eine bestimmte Zeit. Ob und für wen eine gesetzliche Pflicht zur Leistung von Militärdienst besteht, ist von Land zu Land unterschiedlich geregelt.

    Während in den meisten Ländern Europas (bis auf Österreich, Schweiz, Griechenland, Ukraine, Türkei, Moldawien, Russland, Weissrussland, Estland, Norwegen und Finnland) keine gesetzliche Pflicht besteht, ist sie in vielen Teilen Mittel- und Südamerikas (Mexiko, Guatemala, Kuba, Brasilien, Bolivien, Paraguay, Chile, Venezuela, Kolumbien; Ecuador) vorgesehen. Auch in den meisten Ländern des Nahen Ostens und Zentralasiens sowie einigen Ländern Ostasiens (Thailand, Laos, Vietnam, Nord-, Südkorea, Mongolei) ist eine Pflicht zum Militärdienst vorgeschrieben. Dagegen kennen die USA, Kanada und Australien keine solche Pflicht.

    Bis auf einige wenige Länder (Israel, Norwegen, Schweden und teilweise China) sind nur Männer verpflichtet, Militärdienst zu leisten.

  • Mobbing - Mobbing

    Als Mobbing bezeichnet man wiederholte feindselige, herabwürdigende und verletzende Verhaltensweisen gegenüber einer bestimmten Person oder Personengruppe über einen gewissen Zeitraum hinweg. Gegen Mobbing am Arbeitsplatz kennen Schweden, Frankreich oder Spanien eigene Gesetze. In den meisten anderen Ländern ist Mobbing am Arbeitsplatz nicht ausdrücklich geregelt.

    Mobbing kann zu schweren seelischen Schäden bis hin zu psychosomatischen Erkrankungen führen, weshalb es wichtig ist, sich in einer solchen Situation von einem ausgewiesenen Experten beraten zu lassen.

  • Ruhezeiten - Ruhezeiten

    Ruhezeiten im Arbeitsrecht bezeichnen gesetzlich vorgeschriebene Zeiten, in denen der Arbeitnehmer sich von der Arbeit erholen muss. Während diesen Zeiten darf er keine Arbeit leisten. Für bestimmte Betriebe gibt es spezielle Vorschriften, die es erlauben, die Ruhezeiten etwas zu beschränken. Werden Ruhezeiten nicht eingehalten, kann rechtlich dagegen vorgegangen werden.

  • Sexuelle Belästigung - Sexuelle Belästigung

    Als sexuelle Belästigung bezeichnet man sexistische und auf das Geschlecht bezogene Bemerkungen, Gesten, Briefe, Mails und SMS bis zu unerwünschten und entwürdigenden Körperkontakten. Entscheidend ist, ob sich die von einer solchen Handlung betroffene Person belästigt fühlt.

    Sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz sollten nicht geduldet werden. Es empfiehlt sich deshalb, umgehend Rat von einem fachkundigen Experten aufzusuchen.

  • Sozialversicherungsrecht - Sozialversicherungsrecht

    Das Sozialversicherungsrecht regelt den Schutz der Bevölkerung vor finanziell tiefgreifenden Folgen von Ereignissen wie Mutterschaft, Krankheit, Arbeitsunfall, Arbeitslosigkeit, Alter und Tod. Je nach Land sind Sozialversicherungen private Körperschaften, öffentlich-rechtliche Körperschaften oder staatliche Institutionen.