Dienstleistung: Antidiskriminierung

Fachbereich: Arbeitsrecht

Persönlichkeitsschutz des Arbeitnehmers, Lohngleichheitsanspruch, Diskriminierungsverbot aufgrund des Geschlechts

Geschlechtsspezifische Diskriminierung ist bereits bei der Anstellung, also noch bevor ein Arbeitsvertrag besteht, verboten. So muss der Arbeitgeber bei einer diskriminierenden Ablehnung einer Anstellung eine Entschädigung ausrichten. Diskriminierend ist diese, falls die Auswahlkriterien ohne sachliche Gründe direkt an das Geschlecht anknüpfen oder so ausgestaltet sind, dass sie zwar von beiden Geschlechtern erfüllt werden können, in Wirklichkeit jedoch das eine klar benachteiligen. Während der Dauer des Arbeitsvertrages haben Arbeitnehmer verschiedenen Geschlechts beim selben Arbeitgeber für gleichwertige Arbeit Anspruch auf den gleichen Lohn. Abweichende Vereinbarungen sind nicht gültig. Ob die Arbeit gleichwertig ist bestimmt sich nach sachlichen Kriterien wie bspw. Qualifikation und Leistung des Arbeitnehmers.

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