Dienstleistung: Aktionärsbeziehungen, inkl. Aktionärsaktivismus

Fachbereich: Corporate Governance

Aktionärsvorschläge zur Unternehmensführung

Die Gestaltung von langfristigen, vertrauensvollen und profitablen Aktionärsbeziehungen gerät zunehmend in den Mittelpunkt. Zu guten Aktionärsbeziehungen eines Unternehmens gehören eine ertragsorientierte Dividendenpolitik, eine aussagekräftige Rechnungslegung, aktionärsfreundliche Kapitalmarkttransaktionen sowie klare Kapital- und Stimmenverhältnisse.

Der Verwaltungsrat bemüht sich um den Kontakt mit den Aktionären auch zwischen den Generalversammlungen. Dafür orientiert er die Aktionäre auch während des Geschäftsjahrs über die Entwicklung der Gesellschaft und bezeichnet die für die Aktionärsbeziehungen zuständige Stelle. In der Information ist der gesetzliche Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten.

Aktionärsaktivismus oder auch Investorenaktivismus sowie Shareholder Activism bezeichnen die aktiven Bemühungen der Anteilseigner, das Verhalten der Unternehmung oder die Grundsätze der Unternehmensführung zu ändern. Es meint die direkte Einflussnahme auf die Unternehmensführung durch Anteilseigner in Form von Vorschlägen, welche nicht direkt mit der Geschäftsführung betraut sind. Durch die Einbringung eigener Tagesordnungspunkte oder das Rederecht ist es möglich, eigene Forderungen zum Gegenstand der Abstimmung der Generalversammlungen zu machen. Durch die Stimmabgabe kann ebenfalls wichtiger Einfluss genommen werden.

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