Dienstleistung: Arrestverfahren und Vollstreckung

Fachbereich: Insolvenzrecht

Arrestverfahren verhindern, dass der Schuldner Vermögenswerte beiseite schafft, um sie nicht der bevorstehenden Zwangsvollstreckung ausliefern zu müssen
(Inkasso / Debitoren / Asset Tracing / Schuldnerverfolgung)

Als Arrestverfahren wird ein gerichtliches Eilverfahren bezeichnet, welches der vorläufigen Sicherung des Anspruchs eines Gläubigers dient, welcher noch keinen vollstreckbaren Titel hat. Damit der Arrest angeordnet werden darf, muss der Gläubiger gegenüber dem Schuldner eine bestimmte Forderung besitzen und befürchten, dass sich der Schuldner der Zwangsvollstreckung entziehen will. Ebenso muss ein Arrestgesuch gestellt werden. Der Arrest bildet die Grundlage für eine Zwangsvollstreckung, wie etwa der Pfändung von Vermögenswerten, allerdings nur zum Zweck der Sicherung, nicht zum Zweck der Befriedigung des Gläubigers. Dadurch wird verhindert, dass der Schuldner Vermögenswerte beiseite schafft.

Eine Zwangsvollstreckung ist die mit den Machtmitteln des Staates erzwungene Rechtsdurchsetzung zur Befriedigung eines Anspruches, wie die Pfändung von Vermögenswerten eines Schuldners zur Verwertung zugunsten der Gläubiger.

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