Dienstleistung: Allgemeine Geschäftsbedingungen

Fachbereich: Privates Bankenrecht

Vorformulierte Vertragsbedingungen

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bezeichnen eine Vielzahl von einseitig durch die Bank vorformulierten Vertragsbedingungen, die im Verhältnis mit dem Kunden gelten sollen. Aufgrund der Komplexität des Bankengeschäfts sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Banken weit verbreitet. Oft werden die AGB durch spezifische Sonderbedingungen zu einzelnen Geschäftsarten (z.B. Girovertrag, Depotvertag, Kredit- und Hypothekarvertrag, Hinterlegungsvertrag, Akkreditive, Handelsvertrag) ergänzt.

weitere Dienstleistungen

  • Anlageberatung
    Bankier berät Bankkunden über Risiken und Chancen der verschiedenen Finanzprodukte unter Berücksichtigung dessen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (Verwaltung des Vermögens bleibt beim Kunden)
  • Bankgeheimnis
    Das Recht des Bankkunden auf Schutz seiner ökonomischen Privatsphäre und die Pflicht der Banken, über alle den Kunden betreffenden Tatsachen, Verschwiegenheit zu wahren.
  • Depotgeschäft
    Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren
  • Einlagengeschäft
    Annahme von fremden Geldern
  • Geschäftsverbindung zwischen Bank und Kunden
    Z.B. allgemeiner Bankvertrag, Hinterlegungsvertrag mit auftragsrechtlichen Bestimmungen
  • Konto und Kontokorrent
    Dient in erster Linie der Geschäftsabwicklung , da laufend Ein- und Auszahlungen gemacht werden
  • Kreditgewährung
    Gewährung von Gelddarlehen
  • Schrankfachgeschäft
    Entgeltliche Gebrauchsüberlassung eines Schrankfachs
  • Verhaltenspflichten der Bank
    Z.B. Sorgfaltspflicht
  • Vermögensverwaltung
    Betreuung von Anlagen durch den mit dieser Aufgabe betrauten Verwalter (z.B. Bank, unabhängiger Vermögensverwalter)
  • Zahlungsverkehr
    Gesamtheit aller Zahlungen